Cineo Rudolf



Um den über 100.000 Besuchern, die pro Jahr in Mayerling gezählt werden, künftig noch mehr Informationen über den “Mythos Mayerling” bieten zu können, entsteht in den kommenden Jahren im Bereich des denkmalgeschützten “unteren” Klosters der Franziskanerinnen von der christlichen Liebe das “Kulturgut Mayerling”, u.a. mit dem Dokumentationszentrum und Erlebnismuseum “Cineo Rudolf” (Logoentwurf: senft & partner/Wien).
Für die Trägerschaft des Vorhabens konnte mit der “HEIMAT ÖSTERREICH gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft m.b.H.” eine Bauträgergesellschaft gewonnen werden, die im Eigentum der Caritasverbände Salzburg, Oberösterreich und Wien, des Bistums St. Pölten sowie der Fremdenverkehrs AG Salzburg steht. Das architektonische Konzept stammt von dem Wiener Architekten Dipl.-Ing. Johann Konvicka, die dramaturgische Inszenierung der Causa Mayerling hat die Wiener Agentur “Explore” übernommen. Die wissenschaftliche Beratung des Bereichs Museum/”Cineo” hat Magister Georg Hamann.
Am 7. September 2002 gab der niederösterreichische Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Beisein des Bürgermeisters der Marktgemeinde Alland, Johann Grundner, der Vertreter der Klöster sowie zahlreicher Persönlichkeiten aus Kirche, Politik und Wirtschaft den Startschuss für die Umsetzung des Projektes. Bei einem Festakt wurde eine Urkunde im Bereich des Haupteinganges des Klosters der Franziskanerinnen eingemauert, um die Absicht zum Neubeginn festzuhalten. Mitte Februar 2004 wurde das Teilprojekt “Maria Restituta Heim ” der Landeshauptmann-Stellvertreterin Liese Prokop vorgestellt.
Vier Jahre später fand am 7. September 2006 der Spatenstich zur Sanierung des bestehenden Alteheimes und dem Neubau eines zusätzlichen Traktes mit 99 Pflegebetten statt. Die Kosten: acht Millionen Euro! Die „Foqus Management und Beratung GmbH“ aus Langenlois wird als Betreiber des „Pflegezentrums Mayerling“ den renovierten und neu errichteten Komplex von der “HEIMAT ÖSTERREICH” anmietet. Unser Bild links zeigt oben links Oberin Schwester M. Hilda Daurer vor den Bauplänen. Bild Mitte: Dr. Cornel Binder-Krieglstein/Foqus, Landtagsabgeordnete Erika Adensamer, Heimat Österreich-Geschäftsführer DI Wilfried Haertl, Dechant Kantusch, Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, Bürgermeister aus Alland Johann Grundner und Landtagsabgeordnete und Vizebürgermeister aus Traiskirchen Franz Gartner. Im Bild rechts: die Baustelle im Juni 2007.
Auf unsere Nachfrage hat die „Heimat Österreich“ als Bauträger des Pflegheims Mayerling Anfang Dezember 2006 mitgeteilt, dass mit einem mittlerweile abgeschlossenen rechtskräftigen Baurechtsvertrag die Liegenschaften des Franziskanerklosters Mayerling - so weit sie sich im Bauland befinden - zur Verfügung stehen, jedoch die grundbücherliche Durchführung des Baurechtsvertrages noch nicht abgeschlossen ist, da der Verfahrensweg aufgrund der unzähligen Zustimmungen von Ämtern und Behörden länger dauert. Direktor Dipl.-Ing. Wilfried Haertl zu [mayerling.info]: „Nach unserem gestrigen Telefonat mit dem zuständigen Rechtsanwalt gehen wir davon aus, dass die grundbücherliche Durchführung Ende des Jahres, spätestens Anfang Jänner 2007 abgeschlossen sein wird und wird dann unmittelbar darauf folgend der tatsächliche Baubeginn vor Ort erfolgen. Die Aufträge an die Firmen sind mittlerweile erteilt. Die Vorfabrikation der Holzbauteile ist bereits in Ausarbeitung. Wir gehen davon aus, dass der bei der Spatenstichfeier gegebene Terminplan (Fertigstellung des Neubaues im Herbst 2007 und Fertigstellung der Sanierung des Gästehauses im Herbst 2008) eingehalten wird.“
Zum eigenen Internetauftritt des Karmels St. Josef in Mayerling geht es ->