Neuigkeitenarchiv

Briefe von Kaiser Franz Joseph an Katharina Schratt werden am 2. 12. 2009 im Wiener Dorotheum versteigert
Sie war langjährige Vertraute Kaiser Franz Josephs: die Schauspielerin Katharina Schratt spielte wohl eine große Rolle im Leben des Kaisers. Nun werden im Wiener Dorotheum drei Briefe des Kaisers an seine „liebe gute Freundin“ oder „gnädige Frau“, wie er Sie in den Schriftstücken nennt, bei der Autographen-Auktion am 2. Dezember 2009 versteigert. Besonders berührend ist ein siebeneinhalb Seiten langes Schreiben an Katharina Schratt mit Trauerrand, das Franz Joseph drei Wochen nach dem Tode des Kronprinzen Rudolf verfasst hat: Er berichtet über seine eigene Trauer, die bedrückende Stimmung und den Schmerz der Kaiserin: „Ich bin täglich mit der Kaiserin über eine Stunde im Garten spazieren gegangen, … Sie ist, Gott lob, wohl, aber mit der traurigen Stimmung will es nicht besser werden. Das kann wohl auch nicht anders sein. Es geht mir auch ebenso und die gegenwärtigen hiesigen Zustände sind nicht zur Aufheiterung geeignet.” Ein sehr persönliches, sogar emotionales Bild des Kaisers zeigen diese beiden Briefe. Ob Katharina Schratt auch über die sehr ausführlichen Schilderungen der Jagderfolge in St. Kiraly (Ungarn) in dem Brief vom 2. 12. 1889 ebenso glücklich war wie der Kaiser selbst, lässt sich nicht erahnen. Ausgerufen werden diese drei eigenhändigen Briefe mit je 1.500 Euro. Sie stammen allesamt aus österreichischem Besitz.
(Dorotheum/17.11.2009)


Mayerling um 1857
Diese Bleistiftzeichnung zeigt Mayerling, lange bevor Kronprinz Rudolf den Wienerwald- Ort als Refugium für seine Jagden ausgesucht hatte. Dargestellt ist um 1857 ein Blick auf die Bischofsmütze genannte Felsformation im Süden des Weilers, rechts befinden sich jene Gebäude, die der Kronprinz dann später zum Jagdschloss umbauen ließ.
(LRF/16.11.2009)

Was lange währt …
Ab Dezember 2009 ist dann auch endlich mein drittes Buch im Handel erhältlich. Es wird “Das Mayerling- Sammelsurium - Kurioses aus 20 Jahren Mayerling- Archiv” heißen und auf 144 Seiten viele kuriose Dinge rund um Mayerling festhalten (11,95 Euro, ISBN 9-783837-070637). 2010 plane ich, dann doch das Buch “Mein Mayerling - Erinnerungen von Lars Friedrich” zu verfassenm und das fast fertige Sammelsurium “Die Vetseras” endlich heraus zu geben.
Lars Friedrich / 06.11.2009

Finanzielle Probleme bei den vereinigten Bühnen?
Nach dem zweiten Musicalflop in Folge (”The Producers”, “Rudolf - Affaire Mayerling”) droht den Vereinigten Bühnen Wien (VBW) nun ein finanzielles Desaster, berichtet der “trend” in seiner am Dienstag erscheinenden Ausgabe. Dass 2008 überhaupt noch eine Bilanz erstellt werden konnte, verdankt das Management üppigen Subventionen von 40,2 Millionen Euro im Jahr 2007, in dem es keine Musicalproduktion gab. Das geht aus den trend vorliegenden Bilanzen hervor. Damals wurden rund 9,3 Millionen Euro an Rücklagen gebildet, die teils in Wertpapiere investiert wurden. Über den Erfolg der Veranlagung gibt es keine Informationen.
(live-PR.com/26.10.2009)

Rudolf-Musical nur noch bis Frühjahr 2010
Im Raimund Theater löst “Ich war noch niemals in New York” im Frühjahr 2010 das historische Biografie-Musical “Rudolf - Affaire Mayerling” ab, das zuletzt weniger Besucher als erwartet hatte. Die Musikkomödie mit 23 Hits von Udo Jürgens läuft seit Dezember 2007 in Hamburg und hatte dort in fast 700 Vorstellungen mehr als eine Million Besucher. “Wir müssen gefälliger werden”, sagte Kathrin Zechner nach dem kommerziellen Flop von “The Producers” in Wien und Berlin. Die VBW-Intendantin fährt nun einen Sparkurs, macht Programm zwischen Wein, Weib und Gesang für ein schlagerseliges Publikum und wird zugleich ihren eigenen Prinzipien untreu, so der KURIER.
(19.10.2009)

Ölbild von Mayerling im Dorotheum
Das Wiener Palais Dorotheum versteigert am heutigen Mittwoch, 23. September 2009, ein zeitgenössisches (aber für einen Rufpreis von 200 Euro nicht sehr schönes) Bild des Jagdschlosses in Mayerling. Mehr Informationen gibt es -> hier.
(LRF/23.09.2009)

Schmucker “Halbmond” soll verkauft werden
Wiener Privatpersonen sind derzeit auf der Suche nach einem Käufer für eine Diamant- Haarbrosche in Halbmondform, die jener der Baroness Mary Vetsera ähnlich sieht. Die Brosche stammt von einem k&k Hoflieferanten, eine aktuelle Expertiese von Rotzet & Fischmeister/ Wien liegt vor. Das Schmuckstück, das nach Familienüberlieferung um nach der Jahrhundertwende aus dem Besitz der Familie Vetsera erworben wurde, ist auf auf ca. 8.000 bis 12.000 Euro taxiert worde.
(21.09.2009/LRF)

Neueröffneter Rudolfspark bietet nun mehr “geordneten” Grünraum
Am heutigen Dienstag, 15. September 2009, eröffnete City-Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel den mit Bezirksmitteln (424.000 Euro) umgestalteten Rudolfspark. In den 90er Jahren gab es hier diverse Proteste seitens der Anrainer, Befragungen und Einbeziehung der Bevölkerung folgten. Im Jahr 2007 konnte mit den Neuplanungen gestartet werden. Die Geschichte des Parks - der Name erinnert an Kronprinz Rudolf - reicht bis ins frühe 20. Jahrhundert zurück. In den 30er Jahren wurde im Park ein Kindergarten mit Montessori-Schwerpunkt eröffnet, bei dessen Eröffnung die bekannte italienische Pädagogin Maria Montessori teilnahm. Der Maler Friedensreich Hundertwasser, eigentlich Fritz Stowasser, besuchte als Kleinkind diesen fortschrittlichen
Kindergarten.
(15.09.2009/ots)


Restaurierung des Pavillon ist mühsam

Äußerst mühsam und aufwändig ist die Restaurierung des vor-rudolphinischen Pavillons vor der Klosterkirche in Mayerling, die mindestens 10.000 Euro kosten wird und vom Bauamt des Stiftes Heiligenkreuz getragen wird. Das Dach konnte im Vorjahr mit  Zuschüssen hergerichtet werden, da es schon stark hineingeregnet hatte. Das aktuelle Foto zeigt die desolate Innendecke, der Verputz ist abgefallen. Das Bauamt des Stiftes Heiligenkreuz kann nur das allernötigste wiederherstellen, an eine Restaurierung der Wandbemalung etwa ist nicht zu denken.
(08.09.2009)
Private Sammlung für Karmel Mayerling


Kathwahrheit.de hat diese Bilderschau erstellt und sammelt privat Spendengelder für den Karmel in Mayerling.
(02.09.2009)

Rudolf-Musical ab Oktober auf DVD
Ab 2. Oktober 2009 wird es die DVD (145 Minuten Laufzeit) zum Rudolf- Musical als Kauf-Scheibe im Handel geben (ab 31,99 Euro). Aufgenommen wurde die Preoduktion der vereinigten Bühnen Wien2009 mit Drew Sarich, Lisa Antoni, Uwe Kröger, Carin Filipcic, Wietske van Tongeren, Claus Dam, u.a.
(02.09.2009)

Die WWWelt der Habsburger
Ab Herbst 2009 startet die virtuelle Reise in die Welt der Habsburger! Weitere Informationen zum neuen Online- Projekt der Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft finden Sie hier: habsburger.net!
(11.08.2009)Barocker Pavillon neu eingedeckt
Das Dach des barocken Pavillons in Mayerling konnte jetzt durch großzügige Unterstützung von Kardinal Schönborn, Bundesdenkmalamt und Stift Heiligenkreuz neu eingedeckt werden. Kosten: rund 48.000 Euro. Nun hat Abt Gregor von Heiligenkreuz nochmals eingegriffen und das Bauamt des Stiftes beauftragt, die Fassade des verfallenen Pavillons herzurichten. Am 16. Juli begannen die Arbeiten, die Kosten liegen bei 10.000 Euro, die das Stift Heiligenkreuz spendet. Der Pavillon soll auch beleuchtet werden.
(20.07.2009)

7 Tage die Woche in die Schatzkammer
Die Schatzkammer des Kunsthistorischen Museums in der Hofburg erweitert ihr Besucherservice und verlängert die Öffnungszeiten: Vom 18. Mai bis zum 1. November 2009 ist die Schatzkammer täglich in der Zeit von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Darüber hinaus gibt es erstmals ein Angebot für exklusive Führungen außerhalb der Öffnungszeiten für Gruppen bis 20 Personen. Das spezielle Abendpackage inkludiert eine Exklusivführung zum Thema “Reichtümer der Habsburgerdynastie” sowie ein Glas Kir Royal. Die Führungen können in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Russisch gebucht werden und dauern 1 1/2 Stunden.
(03.06.2009)

Mary Vetsera - oft begraben und doch nicht tot
Ferdinand Paur, Kaufmannssohn aus Heiligenkreuz, hat sich für das Internetvideo- Portal YouTube dem Tod der Baroness Vetsera angenommen und ein vertontes Video online gestellt, dass -> hier abzurufen ist.
(29.05.2009/LRF)

bild: dorotheum.azt

Dorotheum bietet seltenen Vetsera-Brief an
Zwei Briefe des Kronprinzen (u. a. aus Alland) und ein Brief der Baroness Vetsera (Bild) gehören zu den Besonderheiten der nächsten Autographen- Auktion im Wiener Palais Dorotheum am 15. Jun i 2009.
(20.05.2009/LRF)

Hrdlicka gestaltete
Restituta-Skulptur
Eine Skulptur der 1998 seliggesprochenen Ordensfrau Schwester Restituta Kafka wird am 27. Mai in der Barbarakapelle des Stephansdoms aufgestellt. Geschaffen wurde sie von Alfred Hrdlicka.
(13.05.2009/ORF)

Restituta- Ausstellung für Mayerling
Eine permanente Ausstellung zum Leben der Seligen Sr. Restituta ist in der historischen Kapelle des ehemaligen Franziskanerinnenklosters in Mayerling geplant. Die Kapelle wurde zusammen mit dem von Kaiser Franz Joseph gestifteten Pflegeheimes für Förster und Jagdbedienstete aus dem Wienerwald nach dem Tod des Kronprinze n Rudolf auf dessen Wirtschaftshof in Mayerling errichtet.
(11.05.2009/LRF)

Wohnheim feierlich eröffnet

Am Samstag, 9. Mai 2009, wurde in Anwesenheit von Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner das Wohnheim Schwester Restituta in Mayerling feierlich eröffnet. 98 betagte und betreuungsbedürftige Menschen haben hier ein neues Zuhause gefunden. Weitere Informationen dazu im offiziellen Pressetext -> hier.
(11.05.2009)

Zwei Exerzitienkurse für Frauen im Karmel
Im Sommer steht das Gästehaus des Karmel Mayerling leer - ideal für Exerzitien! Heuer werden gleich zwei Exerzitienkurse angeboten: Vom 16. bis 19. Juli 2009 mit Pater Karl und Pater Wolfgang sowie vom 27. bis 30. August 2009 mit Pater Pirmin und Pater Pio. Beide Male geht es um die Spiritualität des Karmel. Im Vorjahr waren diese Exerzitien überbucht und wurden von allen als wunderbar empfunden. Für beide Kurse sind noch Plätze frei, es können maximal 14 Frauen teilnehmen. Alles Praktische findet man auf www.karmel-mayerling.at unter “Wichtige Termine”.
(08.05.2009)

“Baden - Märchen - Mayerling”
In Baden wird am heutigen Mittwoch, 6. Mai, um 19 Uhr im Rollettmuseum eine Retrospektive des Badener Künstlers Franz Bilko eröffnet. Unter dem Titel “Baden - Märchen - Mayerling” werden dabei Malerei, Werbegrafiken, Entwürfe etc. präsentiert. Öffnungszeiten: täglich außer Dienstag von 15 bis 18 Uhr; nähere Informationen beim Rollettmuseum Baden unter 0043/(0)2252/482 55, e-mail rollettmuseumstadtarchiv@baden.gv.at und www.baden.at.
(06.05.2009/LRF)

Generalversammlung der Kapuzinergruft-Gesellschaft
Die Generalversammlung der Gesellschaft zur Rettung der Kapuzinergruft findet statt am Dienstag, 9. Juni 2009, um 17 Uhr im Markussaal des Kapuzinerklosters Wien (Tegetthoffstraße 2).
(04.05.2009/LRF)

Cast- und Sing-alone-CD von RUDOLF erschienen
Seit wenigen Tagen ist die offizielle Cast-CD mit den 17 schönsten Songs aus RUDOLF – AFFAIRE MAYERLING erhältlich. Zu hören sind die Stars aus dem RAIMUND THEATER: Drew Sarich, Lisa Antoni, Uwe Kröger, Wietske van Tongeren, Carin Filipcic, Claus Dam und das tolle Ensemble. Zusätzlich zur Cast- CD ist auch eine Sing along- CD erscheinen. Die CD bietet die besten Songs aus RUDOLF mit den originalen Backgroundvocals und dem Orchster der VBW. Mit beigelegten Songtexten steht dem Mitsingen nichts mehr im Wege. Cast- und Sing along-CD von RUDOLF sind im gut sortierten Fachhandel, im Musicalshop neben dem THEATER AN DER WIEN, an Vorstellungsabenden im RAIMUND THEATER und im Internetshop unter www.musicalvienna.at zum Preis von € 19,50 bzw. € 18,50 erhältlich.
(30.04.2009/LRF)

Landeshauptmann übergibt Pflegeheim Mayerling
Am Samstag, 9. Mai 2009, wird der niederösterreichische Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll das “Schwester Restituta Haus” als Wohnheim für pflegebedürftige Menschen in Mayerling offiziell übergeben. Der Festakt beginnt um 9.30 Uhr mit dem Eintreffen der Gäste und endet mit der Segnung durch Dechant Pfarrer Mag. Josef Kantusch OCist um 11.10 Uhr.
(29.04.2009/LRF)

Klasse Ergebnisse bei Kaiserhaus-Auktion
bild. dorotheum.at Kunsthistorische Gustostückerln oder Erinnerungsobjekte mit dem persönlichen Touch: Das alles hat die alljährliche Kaiserhaus-Auktion des Dorotheum zu bieten. Bei der Auktion am 27. April 2009 wurden sensationelle 80 Prozent der Objekte - oft weit über den Schätzwerten - versteigert. Ein großer Teil wurde von der Sammlung Plachutta ersteigert. Die hochpreisigsten Stücke drehten sich diesmal nicht ausschließlich um die Lieblinge Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz Joseph, sondern um Maximilian, Ludwig II. von Bayern und Franz Joseph I. 29.580 Euro erzielte das Franz Xaver Winterhalter zugeschriebene Porträt des Erzherzogs Ferdinand Max - des späteren Kaisers Maximilian von Mexiko - in Marineuniform.
(28.04.2009/LRF)

foto karmel mayerling

Erstmals Folder über Mayerling im Karmel erhältlich
Erstmals ist ein Folder für Reisebüros und Touristen erschienen, um neue Besucher in den Karmel Mayerling zu bringen. Obwohl der Eintritt zur Besichtigung nur 2,20 kostet, spüren die Schwestern sehr stark, dass die Leute zu sparen begonnen haben. Viele spazieren nur um den Karmel herum und machen keine Besichtigung mit. Die Einnahmen aus dem Tourismus sind aber die einzige Lebensgrundlage der Karmelitinnen. Darum ist der Folder sehr touristisch gestaltet, er soll darauf aufmerksam machen, dass hier im Karmel Mayerling der Originalschauplatz der Tragödie vom 30. Jänner 1889 ist. Derzeit boomt das Gedenken an Mayerling durch alle möglichen Ausstellungen, Musicals und Events. Aber die Schwestern haben nichts davon. Die Schwestern schicken den Folder auf Anfrage auch zu, man muss ihnen dazu nur schreiben oder sie anrufen.
(27.04.2009/LRF)

Erste Bilder vom neuen Sisi-Film
Die deutsche BILZ- zeitung veröffentlicht im Internet erste Bilder von den Wiener Dreharbeiten zum neuen Sisi- Film. Den Artikel plus Interview finden Sie -> hier.
(26.04.2009/LRF)

bild: karmel mayerling/pkw 2009

Mayerling wie zu Kaisers Zeiten
Seit April 2009 erleben Besuch von Mayerling den Blick auf den Karmel so, wie ihn auch Kaiser Franz Joseph hatte: ohne störende Bäume entlang der Auffahrt (Bild oben). Oberförster Siegfried Weilharter von der Forstverwaltung des Stiftes Heiligenkreuz organisierte die Arbeiten.
(22.04.2009/LRF)

Sisi-Museum wird neu gestaltet / Trauerschmuck zu sehen
Aktuell wird das Sisi- Museum in der Wiener Hofburg neugestaltet. Als neues Originalobjekt zur Kindheit wird weiters auch eine Harfe, die Elisabeth von Bayern nach Wien mitgebracht hatte, zu sehen sein. Einen noch besseren Einblick in das Leben am Hof, das Elisabeth als so qualvoll empfand, wird eine detailgetreu nach historischen Vorlagen angefertigte Rekonstruktion des ungarischen Krönungskleids geben. Das Kleid wird in einer neu entworfenen Großvitrine ausgestellt. In jenem Raum des Museums, der dem Attentat gewidmet ist, wird so genanntes Schwarzzeug wie etwa ein Hut mit Reiherfeder oder schwarzen Stiefeletten präsentiert. Ein besonderes Highlight ist das Original des Schwarzen Mantels, mit dem die Monarchin nach dem Attentat zugedeckt und zurück ins Hotel Beau Rivage gebracht wurde. Ab sofort ist als erster Schritt der Neugestaltung bereits eine Vitrine mit Trauerschmuck der Kaiserin im Sisi Museum zu bestaunen. Dieser Schmuck wurde von Elisabeth nach dem tragischen Tod von Kronprinz Rudolf getragen. Die Stücke stammen aus dem Nachlass von Elisabeths Tochter Marie- Valerie und wurden bei einer Auktion im Jahr 2008 erstanden. Die laufend getätigten Objektankäufe ausgenommen belaufen sich die Kosten für die Neugestaltung des Sisi Museums in Summe auf rund 450.000 Euro. Die bis zur Fertigstellung Mitte Juni geplanten Adaptierungen können bei laufendem Museumsbetrieb durchgeführt werden.
(22.04.2009/LRF)

Dreharbeiten für Sisi-Film
Dreharbeiten zum neuen “Sisi”-Film von Xaver Schwarzenberger finden am 11., 12., 13., und 14. Mai im Inneren Burghof statt. Die Kaiserappartements, das Sisi Museum sowie die Silberkammer sind ungehindert zu besichtigen! Die Film-Hauptrolle der Kaiserin übernimmt der italienische Jung-Star Cristiana Capotondi. Martina Gedeck spielt ihre Schwiegermutter Erzherzogin Sophie. Der erfolgreiche Nachwuchsdarsteller David Rott tritt als Kaiser Franz Joseph in die Fußstapfen von Karlheinz Böhm, und Herbert Knaup wirkt als Sissis Vater Maximilian mit. Das ZDF verfilme den romantischen Klassiker in einer modernen Fassung. Für die Dreharbeiten im italienischen Schloss Miramare werde eigens ein historisches Segelschiff nach Triest gebracht und in der Adria zu Wasser gelassen. Benötigt würden außerdem rund 700 Kostüme. Die Kaiserin allein trage 40 verschiedene Roben.
(22.04.2009/LRF)

Schönbrunner Kronprinzenappartements für Gruppen zugänglich
Seit April 2009 sind die Kronprinzenappartements im Schloss Schönbrunn für Gruppen auf Anfrage zu besichtigen. Nach Ende der Kronprinz- Rudolf- Ausstellung widmen sich die Scharäume auch weiterhin dem Leben des und Wirken des Erzherzogs.
(22.04.2009/LRF)

Dorotheum: Kaiserhausauktion online
Der Katalog für die nächste Kaiserhaus- Auktion im Wiener Palais Dorotheum am 27. April 2009 um 16 Uhr ist jetzt online und kann -> hier eingesehen werden. Einige Objekte rund um Kronprinz Rudolf werden angeboten.

Schwarzenberger dreht Sisi in Schönbrunn
Dreharbeiten zum neuen 11 Millionen Euro teuren “Sisi”-Film von Xaver Schwarzenberger finden am 15., 28. und 29. Mai sowie am 2. Juni am Ehrenhof und im Park Schönbrunn statt. Die Hauptrolle der Kaiserin übernimmt der italienische Jung-Star Cristiana Capotondi. Martina Gedeck spielt ihre Schwiegermutter Erzherzogin Sophie. Der erfolgreiche Nachwuchsdarsteller David Rott tritt als Kaiser Franz Joseph in die Fußstapfen von Karlheinz Böhm, und Herbert Knaup wirkt als Sissis Vater Maximilian mit. Das ZDF verfilme den romantischen Klassiker in einer modernen Fassung. Für die Dreharbeiten im italienischen Schloss Miramare werde eigens ein historisches Segelschiff nach Triest gebracht und in der Adria zu Wasser gelassen. Benötigt würden außerdem rund 700 Kostüme. Die Kaiserin allein trage 40 verschiedene Roben.

foto stift heiligenkreuz
Mayerling wie zu Kaisers Zeiten

Seit April 2009 erleben Besuch von Mayerling den Blick auf den Karmel so, wie ihn auch Kaiser Franz Joseph hatte: ohne störende Bäume entlang der Auffahrt. Oberförster Siegfried Weilharter von der Forstverwaltung des Stiftes Heiligenkreuz organisierte die Arbeiten.

foto stift heiligenkreuz
Mayerling: Dach des Pavillons ist eingedeckt
Endlich konnten Ende März ersten Schritte begonnen werden. Nach monatelangen Planungen unter Aufsicht des Bauamtes der Erzdiözese Wien hat die Rettung des historischen Pavillons vor dem Karmel Mayerling begonnen. Der Pavillon war vermutlich seit 1918 nie mehr restauriert worden, durch einen Brand in den 70er Jahren war der Dachstuhl so desolat, dass es bereits hineinregnete. Die Kosten von ca. 50.000 Euro für Dachdeckung und Sanierungmaßnahmen müssen noch aufgetrieben werden. Die Arbeiten mussten aber begonnen werden, weil “Gefahr im Verzug” war.

Dorotheum: Kaiserhausauktion online
Der Katalog für die nächste Kaiserhaus- Auktion im Wiener Palais Dorotheum am 27. April 2009 um 16 Uhr ist jetzt online und kann -> hier eingesehen werden. Einige Objekte rund um Kronprinz Rudolf werden angeboten.

Sisi-Museum Wien bleibt geschlossen
Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums wird das Sisi Museum bis zum 3. April 2009 geschlossen bleiben; die 19 Räume der Kaiserappartements sowie die ca. 1.600 m2 der Silberkammer sind für die Besucher weiterhin geöffnet. Einige der bedeutendsten Objekte des Sisi Museums sind in diesem Zeitraum in den Kaiserappartements und in der Silberkammer, die ungehindert zu besichtigen sind, ausgestellt. Ab dem 4. April 2009 ist das Sisi Museum wieder für Sie geöffnet, ab dem 24. April überraschen wir Sie nicht nur mit der neuen Gestaltung, sondern auch mit neuen, teilweise unbekannten Objekten rund um die Kaiserin Elisabeth.

Wie der Kronprinz den Betrüger Bastian entlarvte
Mit wahrlich trickreichen Typen beschäftigt sich eine attraktive Sonder- Ausstellung im Bezirksmuseum Meidling (12., Längenfeldgasse 13-15). Spiritisten, frem,dbildMentalisten, Anti- Spiritisten und Okkult- Betrüger stehen im Zentrum der Schau “Falsche Medien - Echte Schwindler”. Der einst gefeierte und dennoch in Meidling verarmt verstorbene Anti- Spiritist Georg Homes, dessen Gattin Mary Fey und viele andere Täuscher, wie der legendäre “Hellseher” Hanussen, werden mit Fotoaufnahmen, Plakaten, Werbematerial, geheimnisträchtigen Gerätschaften und sonstigen Exponaten vorgestellt. Selbst Kronprinz Rudolf verpflichtete Homes als Ratgeber, um das betrügerische Medium Bastian zu entlarven. Die Ausstellung ist bis 21. Juni 2009 Mittwoch 9-12 und 16-18 Uhr und Sonntag10-12 Uhr geöffnet. Führungen nach Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Laxenburger Mayerling- Schau auf 2011 verschoben
Die für den Herbst 2009 geplante Ausstellung “Tragödie Mayerling- das Ende einer Hoffnung” im Kulturtreffpunkt Laxenburg ist vom Kulturvereein Alt- Laxenburg auf den voraussichtlichen Zeitraum August bis Oktober 2011 verschoben worde.

Kaiserhaus-Objekte in München zur Versteigerung
Zwei Objekte aus dem Umfeld Kronprinz Rudolfs werden auf der 57. Auktion des Münchener Auktionshauses Hermann Historica am 27./28.April 2009 aufgerufen: Als Los Nr.4577 ein signiertes, gemeinschaftliches Portraitfoto von Kronprinz Rudolf von Österreich und Prinz Wilhelm von Preußen aus dem Jahre 1888 (-> http://tinyurl.com/cfufgz) sowie als Los Nr.4578 eine gestickte Rückenpartie einer gotischen Pluviale (Muttergottes Maria am Grabe Christi, an ihrer Seite ein betender Engel, zu ihren Füßen kniender Bischof mit Wappenschild), teilweise restauriert, auf rotsamtener Unterlage, gerahmt. Rückseitig Inventaretikett “Privatfond I.K.K. Majestät” und “Se. K.K.H. Kronprinz Rudolf” (-> http://tinyurl.com/z2neq).

Na ja, so anders war Mayerling doch nicht

mayerling bildVergangenen Dienstag, 17. März 2009, präsentierte Ingrid Haslinger im Österreichischen Staatsarchiv ihr jüngstes Buch “„Rudolf war immer ein guter Sohn - Mayerling war ganz anders”. Ich habe dieses Buch gerade gelesen - respekt, eine umfangreich recherchierte Fleißarbeit. Schade nur, dass man zwischen den Zeilen die Abneigung der Autorin gegen die Familie Habsburg spürt. Warum Frau Haslinger nicht weiß, dass Stephanie Lonyay ihre Memoiren gar nicht selbst schrieb und mit dem Ergebnis auch nicht zufrieden war, ist mir schleierhaft - doch eben dieses Unwissen führt zu einer kompletten Negation der gesamten Person der belgischen Prinzessin. Klar, dass die Recherchearbeit von Fritz Judtmann über Gebühr gelobt wird, hat der Autorin dies doch die Hobby- Historikerin Ingrid Fritz eingeflüstert. Dennoch: trotz dieser “Fehltritte” und einer leichten Überbewertung des damaligen Berichtes im Berliner Börsencourier - schließlich wollte Frau Haslinger ja gar keine Mayerling- Theorie vertreten und verdammt all jene Mayerling- Autoren, die nur so zitieren, dass es zu ihrer These passt - ist das Buch eines des besten Kronprinz Rudolf- Annäherungen der letzten 20 Jahre. Und am Samstag, 21. März 2009, wird das Buch beim Literaturfrühstück um 10.30 Uhr beim Buch- Moser in Wien präsentiert.

Stimmen zur Wiener Rudolf- Musicalfassung
“Schauspielerisch vermag der Abend in keiner Weise zu überzeugen.”
Die Presse

“Der gelungen inszenierte Schluss wäre noch wirkungsvoller gewesen, wenn er nicht schon so herbeigesehnt worden wäre.”
ORF/oe1

“Blasser Rudolf: Hier scheitert die Produktion spektakulär.”
Kleine Zeitung

“Das solide inszenierte Stück leidet an unscheinbarer Musik und dramaturgischen Schwächen.”
Der Standard

“Duchschnitt”
NÖN

“Ohne Gefühl für das Flair der Monarchie”
Neues Volksblatt

“Schnellgeschnittene einfallslose Routine.”
Frankfurter Rundschau

“Dreck bleibt Dreck, auch wenn er absolut professionell hergestellt ist.”
Die Welt

Foto: © Vereinigte Bühnen Wien / R.Bock

26. Februar 2009: Wiener Rudolf- Fassung uraufgeführt
Mit lautstarkem Jubel, so die Presse, ist am Donnerstagabend nach über drei Stunden die Premiere des Musicals “Rudolf - Affaire Mayerling” von Frank Wildhorn und Jack Murphy im Wiener Raimund Theater zu Ende gegangen. Nach der Budapester Uraufführung 2006 firmiert der auf dem Roman “Ein letzter Walzer” von Frederic Morton basierende Abend wegen einiger Umarbeitungen nun als “Uraufführung der Wiener Fassung”. Die tragische Liebesgeschichte, so erste Kritiken, komme erst nach der Pause in Schwung. Nach einem sehr statischen, musikalisch wenig überzeugenden ersten Teil kann das von David Leveaux mit großem szenischen Aufwand, aber wenig originellen Ideen inszenierte Musical erst spät mit einigen eingängigen Songs aufwarten. Dabei kann neben den beiden Hauptdarstellern auch Uwe Kröger als intriganter Ministerpräsident Graf Taaffe punkten. Schauspielerisch vermag der Abend dagegen in keiner Weise zu überzeugen.

Rudolf-Musical-Blog
Die Vereinigten Bühnen Wien haben rund um das Musical “Affaire Mayerling” einen aktuellen Blog mit Texten und Videos eingestellt. Sie finden diesen –> hier

Frau Hamann stänkert gegen Rudolf- Musical
Die Autorin Brigitte Hamann (”Elisabeth”) kann in der Musical-Gestalt des Kronprinzen Rudolf (Premiere: 26. Februar 2009, Raimundtheater) keine Ähnlichkeiten mit der historischen Figur erkennen. Das berichtet NEWS in seiner am Donnerstag, 12. Februar 2009 erscheinenden Ausgabe. Laut Hamann war der Kronprinz unheilbar syphiliskrank, blickte dem absehbaren Zerfall und Tod entgegen und wollte deshalb seine Geliebte, die Halbweltdame Mizzi Kaspar, in den Selbstmord mitnehmen. Die weigerte sich, weshalb Rudolf zehn Tage vor beider Tod auf eine Art Groupie, die Baronesse Mary Vetsera, zurückgriff. Deren Hauptanliegen sei es gewesen, in die Geschichte einzugehen. Rudolfs Infektion wird im Musical nicht thematisiert, Mary als große Liebe und u. a. die Aussichtlosigkeit der Verbindung als Grund für den Selbstmord angegeben. Rudolf versucht sogar, für Mary seine Ehe annullieren zu lassen und bekämpft seine Verzweiflung in einem Bordell.

Hamann behauptet indes nach Lektüre des Librettos und einem Probenbesuch: “Das Ganze ist gut gemacht, und ich will nicht beckmessern. Aber mit der Geschichte Rudolfs hat es nichts zu tun. Er war ein gescheiter, sensibler Mensch, am Ende abgemagert und ständig hustend. Dass er sich in einem Bordell mit vielen Weibern umgeben hätte, ist unvorstellbar. Die beiden wichtigsten Frauen in seinem Leben kommen im Musical nicht vor: seine Mutter Elisabeth und Mizzi Kaspar. Das mit der Annullierung der Ehe ist Unsinn: Wen hätte er denn heiraten sollen? Die Halbweltdame Mizzi oder die niedrige Adelige Mary Vetsera? Das hätte er als Habsburger nicht gedurft. Vor allem aber hat ihm Mary nichts bedeutet.”

Frontal wendet sich die augenscheinlich verbitterte Schriftstellerin auch gegen den Roman “A nervous Splendour” des Österreichers Frederick Morton, auf dem das Libretto beruht: “Ich schrieb 1977 meine Dissertation über Rudolf und veröffentlichte sie 1978 als Buch. Er hat daraufhin in drei Monaten ein gängiges Büchel gemacht. Da stimmt vieles nicht, und ich habe das Buch weggeworfen. Sein Roman ging in Amerika sehr gut, daher konnte keine amerikanische Übersetzung meines Buches erscheinen.”

“Rudolf”-Regisseur David Leveau: “Man kann ein Musical nicht nur aus einer historischen Biographie entwickeln. Man muss bestimmte Aspekte aufgreifen und dabei beachten, was das Theater leisten kann. Ich habe Rudolf immer als Vogel gesehen, der versucht aus seinem Käfig auszubrechen und immer nur gegen die Wände fliegt. Er ist eine Mischung aus Hamlet und Henry V.”

“Mein Mayerling” - Ein neues Buch von Lars Friedrich
Mit dem Buch „Mein Mayerling“ legt der Hattinger Journalist und Autor Lars Friedrich (40) sein drittes Buch rund um den Tod des österreichischen Kronprinzen Rudolf und seiner minderjährigen geliebten im Jahre 1889 vor. Auf über 130 Seiten stellt der Habsburg- Kenner interessante Fakten und bisher nicht gekannte Details zum „Drama von Mayerling“ zusammen. Das teils farbig bebilderte Buch erscheint im Sommer 2009 und wird im Buchhandel 11,95 Euro kosten (ISBN-13: 9-783837-070637).

Sammlung Lars Friedrich Hattingen / MayerlingWas wurde aus dem Haus, in dem Mary Vetsera geboren wurde? Wo liegt der Schädel von Baron Taaffe? Welche Blumen lagen auf Kronprinz Rudolfs Sterbebett? Diese und andere Fragen rund um den österreichischen Mayerling- Mythos beantwortet Lars Friedrich ins einem neuen Buch, das Verblüffendes und Neues aus über 20 Jahren Kronprinz- Rudolf- Forschung enthält. Der Autor berichtet in seinem Sammelsurium über Nachlässe, Nachkommen und Nachlässigkeiten sowie Neuheiten, Nettigkeiten und Naives rund um den Tod der jungen Baroness und des österreichischen Erzherzogs.

Wie groß war Sisis Sohn wirklich? Welche Schuhgröße hatte Freiin von Vetsera? Wo ging der Kronprinz in Mayerling zur Toilette? Wie lebten Rudolfs Freunde und Feinde nach seinem Tod? „Während die offizielle Mayerling- Literatur stets auf die Lösung des Rätsels und die Präsentation neuer Dokumente aus ist, stelle ich dar, was seit 1889 am Rande der Geschichte geschah und die Leser noch heute bewegt“, so die Journalist und Autor in einer Presseaussendung zum 120. Jahrestag des „Dramas in Mayerling“ (30. Jänner 1889).

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DIE ZEIT über Mayerling
Das Feuilleton der Wochenzeitung DIE ZEIT berichtete am 22. Januar 2009 über den aktuellen Kult rund um Kronprinz Rudolf. Unter der Überschrift “Vetserianer unter sich” berichtete Peter Roos (Wien) über seinen Besuch am Grab der Beroness Vetsera in Heiligenkreuz, die Wiener Rudolf- Ausstellungen, die spleenige “Frau Mayerling” Ingrid Fritz und natürlich auch über das Mayerling-Archiv Hattingen. Zitat: “All diese Infos trägt zusammen ein anderer dieser Vetserianer und Mayerlingologen, der Droge Marx& Co erlegen wie ich, der ruhrpöttische Journalist Lars Friedrich, der, schon wieder ein Jubiläum, vor genau zehn Jahren die Internetplattform www.mayerling.info ins Leben rief und pflegt, non profit selbstverständlich; der als Hobby zu Hause in Hattingen anne Ruhr seine Sammlung von 635 Mayerlingiana zu Studienzwecken öffentlich macht”.

Neuer Eintrittspreis in Gedenkstätte
Der Eintritt in die Gedenkstätte Kronprinz Rudolf in Mayerling ist zum 1. Jänner 2009 moderat auf 2,20 Euro/ Person angehoben worden. Der Erlös kommt direkt dem Karmel St. Josef zu Gute!

Rudolf- Ausstellung wird verlängert
Aufgrund der großen Nachfrage wird die Ausstellung “Kronprinz Rudolf - Lebensspuren” um ein Wochenende verlängert. Noch bis zum 1. Februar bieten das Hofmobiliendepot - Möbel Museum Wien und Schloß Schönbrunn in Kooperation mit dem Österreichischen Staatsarchiv die Möglichkeit, einen Blick auf das faszinierende Leben des Thronfolgers zu werfen.

Kuratorin und Journalist führen Gäste

Eine Führung der besonderen Art bietet am Freitag, den 30. Jänner - dem 120. Todestag des Kronprinzen - um 16.30 Uhr die Kuratorin des Hofmobiliendepots, Dr. Ilsebill Barta. Begleitet wird sie vom Journalisten Prof. Georg Markus. Die
Besichtigung der Ausstellung verspricht spannende und überraschende Einblicke in das historische Thema.

rathauskorrespondenz wien

Proben für Musical “Rudolf” starten im Raimundtheater
Basierend auf dem Buch “Der letzte Walzer” von Frederic Morton ist ein Musical entstanden, das die innere Zerrissenheit sowie die ungelebten Träume und Ideale des österreichischen Thronfolgers Rudolf von Habsburg in einem einfühlsamen und zeitgeschichtlich interessanten Bühnenwerk porträtieren will. “RUDOLF - Affaire Mayerling” feiert seine deutschsprachige Premiere am 26. Februar im Wiener Raimundtheater, Intendantin Kathrin Zechner präsentierte im Rahmen des Probenbeginns am Montag, 24. November 2008, ihr Leading- Team der Öffentlichkeit.

Es sei die “Creme de la creme” des internationalen Musicalgeschehens, die sich heute in Wien eingefunden habe, um ein berührendes und vielversprechendes Musical auf die Beine zu stellen, hieß Zechner alle Anwesenden in Wien willkommen. Sie sei sehr stolz auf dieses Team, das in den nächsten drei Monaten mit viel Elan und Einsatz an der Umsetzung der wunderschönen Musik von Frank Wildhorn und den Texten von Jack Murphy arbeiten werde.

Anschließend begrüßte der britische Star-Regisseur David Leveaux, der für seine internationale Arbeit unter anderem mit Kevin Kline und Antonio Banderas bekannt ist und vielfach ausgezeichnet wurde, sein Ensemble. Er freue sich auf die bevorstehende Herausforderung mit diesem Musical, dessen klare Botschaft von den Idealen der Menschheit und der Kraft der Liebe ihn vom ersten Lesen an fasziniert und inspiriert habe, sagte Leveaux.

Eine erste Hörprobe ist schon jetzt als Single-Auskoppelung im Handel erhältlich. Das große Duett “I was born to love you” zwischen Kronprinz Rudolf und Baronesse Mary Vetsera aus der Feder von Frank Wildhorn entführt in romantischem Balladensound in die Welt der Liebe. Der Kartenvorverkauf für “Rudolf” hat bereits begonnen, Premiere ist am 26. Februar 2009 im Raimundtheater (6., Wallgasse 18-20).

Bild: dorotheum wien

Geschenkuhr des Kronprinzen Rudolf
Bei der nächsten Katalogauktion am 28. November 2008 kommt im Wiener Palais Dorotheum mit dem Lot 323 eine Geschenktaschenuhr des Kronprinzen Rudolf und seiner Frau, Prinzessin Stephanie, zur Versteigerung. Schätzpreis: 1.600 bis 2.400 Euro. Details zum Objekt: „Miramar 1885“ Goldene 18karätige Herrentaschenuhr mit patentierter Zeigerstellung mittels Krone, vergoldetes Ankerwerk, Kompensationsunruh, Breguetspirale, wolfsverzahnte Aufzugsräder, gebläute Schrauben, Emailzifferblatt mit römischen Ziffern und Zahlen, kleine vertiefte Sekunde, glattes a goutte Savonettegehäuse mit Krone, Monogramm „RS“ und Widmungsgravur „Miramar 1885“, Innendeckel bezeichnet „F. Baumann vormals Schöndorfer, Hofuhrmacher Wien“, Gehäusenummer 57886, österr. ungarische Einfuhrpunze 1872 - 1902, Durchmesser 49 mm, 104,8 g, Zifferblatt leicht ausgeschartet, unbedeutende Druckstellen, in Etui. Das Kaiserhaus der Habsburger verbindet mit Miramar eine wechselvolle Geschichte. Sowohl das Schloss bei Triest als auch die kaiserliche Yacht wurde mit diesem Namen versehen. Bekanntheit erlangte Miramar vor allem durch Kaiserin Elisabeth, die Mutter des Kronprinzen. Sie zog sich gerne auf das Schloss zurück und startete passend zum angeführten Datum, im Oktober 1885 eine Seereise ins östliche Mittelmeer auf dem gleichnamigen Schiff.


Neuer Sarg für Kaiserin Zita

In der Kaisergruft gibt es zwei neue Übersärge: Für die 1989 verstorbene Kaiserin Zita und den 2007 verstorbenen Erzherzog Carl Ludwig. Im Kreis der Familie Habsburg- Lothringen ist die Änderung vollzogen und gefeiert worden, so der ORF. Ziel der Neugestaltung war es, ein einheitliches Gesamtbild in der Kaisergruft zu erreichen. Daher wurden die neuen Übersärge im Wesentlichen dem Sarkophag von Kaiser Franz Joseph nachempfunden. Alle Arbeiten wurden im engen Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt durchgeführt. Den bisherige Übersarg Kaiserin Zitas hat die Familie Habsburg optisch nicht ansprechend genug gefunden. Es heißt, er sei ungewöhnlich groß, sogar wuchtig gewesen. Auch die verwendeten Materialien und die künstlerische Gestaltung sei nicht ausreichend gewesen.

Mayerling als Problem historischer Quellenkritik
In der Reihe „Aus der Werkstatt der Forschung“ findet am heutigen Dienstag, 14. Oktober 2008, um 16 Uhr im Dachfoyer des Haus-, Hof- und Staatsarchivs, Minoritenplatz 1, 1010 Wien ein Vortrag von Hon.-Prof. Dr. Leopold Auer, dem Direktor des Haus-, Hof- und Staatsarchivs, statt. Thema: “Mayerling als Problem historischer Quellenkritik”. Der Tod des Kronprinzen und der Baronesse Mary Vetsera im Jagdschloss Mayerling in der Nacht vom 29. auf den 30. Jänner 1889 lässt hinsichtlich der näheren Umstände nach wie vor viele Fragen offen; selbst die Frage nach Mord oder Selbstmord ist nicht mit völliger Sicherheit zu beantworten. Zu viele Quellen wurden vernichtet, zu viele andere sind in ihrer Glaubwürdigkeit umstritten. Für den Selbstmord sprechen naturgemäß die Abschiedsbriefe, die aber in ihrer Mehrzahl – wie auch der einzige im Original erhaltene an Stephanie - nicht in Mayerling geschrieben worden sein dürften. So haben die vielfältigsten Spekulationen bis zum heutigen Tag angehalten und die Untersuchung der Ereignisse in Mayerling nicht zuletzt zu einem Problem historischer Quellenkritik werden lassen.

mayerling bild vom veranstalter

26. Oktober 2008: Ausstellungs- Finissage in Laxenburg
Knapp über 250 Besucherinnen und Besucher waren in der “Langen Nacht der Museen” zu Gast bei der Rudolf- Ausstellung in Laxenburg! Am Dienstag, 14. Oktober 2008, findet dort letzte Begleitveranstaltung zu “Kronprinz Rudolf - ein Laxenburger” statt. Die Schauspielerin Elisabeth Osterberger liest Texte über die Geburt, Kindheit und Jugend des Kronprinzen aus dem Buch “Kronprinz Rudolf” von Sigrid Maria Grössing. Am Sonntag, 26. Oktober 2008, lädt der Kulturverein Altlaxenburg um 18 Uhr zur Finissage der Rudolf Ausstellung mit einem Gläschen Wein ein.

Rudolf, der Orient und die Sammlerei
“Im Hofmobiliendepot sind kaiserliche Themen und Design-T hemen kein Widerspruch, sondern eine erfolgreiche Doppelstrategie für die Zukunft. Dazu gehört auch die Teilnahme an der Vienna Design Week”, stellte Wirtschafts- und Arbeitsstaatssekretärin Christine Marek gestern anlässlich der Ausstellungseröffnung “Prince of Orient” fest. Diese Präsentation über die Orientleidenschaft von Kronprinz Rudolf im Dialog mit dem aktuellen türkischen Möbeldesign findet aktuell im Rahmen der Vienna Design Week im Hofmobiliendepot- Möbel Museum Wien statt.

Rudolf- Musical hat am 26. Februar 2009 Wien- Premiere
Mit dem Bühnenwerk “Rudolf-Affäre Mayerling”, wollen die Vereinigten Bühnen Wien einerseits an den erfolgreichen Habsburger- Zyklus, der mit “Elisabeth” und “Die Habsburgischen” große Erfolge feierte, anknüpfen sowie mit einem weiteren großen Musikdrama aus Wien international punkten. Frank Wildhorn (Musik) und Jack Murphy (Buch) erzählen die mythenbesetzte Geschichte des jungen Hoffnungsträgers und einzigen Sohnes Kaiser Franz Josephs, Rudolf (1858-1889), der mit seinen visionären Ideen und ungezügeltem Freiheitsdenken den reaktionären Kräften einer in sich zerfallenden Monarchie zum Opfer fällt. So haben den unglücklichen Kaisersohn statt der großen politischen Wende in Europa, vor allem seine unbedingte Liebe und Leidenschaft zur jungen Baronesse Mary Vetsera, die mit ihm in Mayerling den Tod suchte, berühmt gemacht. Basierend auf dem Roman “Der letzte Walzer” von Frederic Morton entstand das Musical, welches in seiner ungarischen Fassung bereits seit zwei Jahren mit großem Erfolg im Budapester Operettenhaus zu sehen ist. Man sei stolz und glücklich, das Werk jetzt auch in Wien zeigen zu können und den ausgezeichneten Regisseur David Leveaux dafür gewonnen zu haben, freute sich Kathrin Zechner, Intendantin der Vereinigten Bühnen Wien. Auch die heute vorgestellte Besetzung kann sich sehen lassen: Mit Drew Sarich (Kronprinz Rudolf), Lisa Antoni (Mary Vetsera), Uwe Kröger (Graf Taaffe), Claus Dam (Franz Joseph), Wietske van Tongeren (Stephanie) und Carin Filipcic (Gräfin Larisch) konnte man bekannte Publikumslieblinge für die mit Spannung erwartete Produktion gewinnen. Der Kartenvorverkauf für “Rudolf” hat bereits begonnen, Premiere ist am 26. Februar 2009 im Wiener Raimundtheater.

http://altlaxenburg.magix.net/
Laxenburger Rudolf- Schau verlängert!
Wegen des großen Erfolges wird die Ausstellung “Kronprinz Rudolf - ein Laxenburger” bis zum österreichischen Nationalfeiertag am Sonntag, 26. Oktober 2008 verlängert. Die Ausstellung ist im kulturtreffpunkt Laxenburg, Schloßplatz 17, zu besichtigen (jeden Samstag und Sonntag von 12 bis 18 Uhr, jeden Dienstag von 19:30 bis 21:00 Uhr). Zudem: Montag, 29. September 2008, 12 bis 18 Uhr, außerordentliche Öffnungszeit. Dienstag, 30. September 2008, 15:00 Uhr und 19:30 Uhr: öffentliche Sonderführung von MR Dr. Rudolf Novak durch die Ausstellung. Dr. Rudolf Novak darf sicher als der “Rudolf Fachmann” bezeichnet werden. Jahrzehntelang beschäftigt er sich mit dem Leben des Kronprinzen, war maßgeblich an Ausstellungen der Vergangenheit (Hermes Villa, etc.) und Gegenwart (Schönbrunn, Bundesmobiliendepot, Laxenburg) beteiligt, besitzt eine tolle Kronprinz Rudolf Sammlung und stellt allen derzeit laufenden Ausstellungen seine Exponate zur Verfügung. In Laxenburg befinden sich auch ca. 20 sehenswerte Ausstellungsstücke aus seiner Sammlung. Samstag, 4. Oktober 2008, 18 bis 1 Uhr, ORF Lange Nacht der Museen, Dämmerschoppen bis 22 Uhr mit den Laxenburger Kirtagsmusikern Karl & Ernst′l, danach Lesungen und Vorträge: Stationen aus dem Leben von Kronprinz Rudolf. Dienstag, 14. Oktober 2008, 20 Uhr, öffentliche Lesung der Schauspielerin Elisabeth Osterberger zum Thema “Kronprinz Rudolf”. Unser Bild zeigt (von links) Vereinsobmann Helfried Steinbrugger, Lars Friedrich und Ministerialrat Dr. Rudolf Novak in der Laxenburger Rudolf- Ausstellung.

Neue Bücher über Mayerling & Rudolf

War Ida von Ferenczy die Mörderin des Kronprinzen? Das zumindest behauptet Walburga Ferency in ihrem neuen Buch “Das schreckliche Geheimnis von Mayerling” (Anderbeck Verlag, Oktober 2008). Nein, sagt Gerhard Tötschinger, denn in seinem Buch “Sherlok Holmes und das Geheimnis von Mayerling” (Amalthea Verlag, September 2008) ermittelt der beste Detektiv des britischen Königreiches vor Ort. Mehr an historische Fakten halten sich da Magister Katrin Unterreiner in ihrer Biographie “Kronprinz Rudolf - Ich bin andere Bahnen gegangen” (Styria im Styria Pichler, September 2008), Johannes Thiele in “Kronprinz Rudolf - Mythos und Wahrheit” (Verlag Christian Brandtstätter, Juli 2008) und Lars Friedrich in seinem Sammelsurium “Kronprinz Rudolf - Erinnerungen an einen Thronfolger” (BoD Verlag, August 2008). Informativ ist auch der Ausstellungskatalog “Kronprinz Rudolf - Lebensspuren” zur aktuellen Ausstellung in Wien (Schriftenreihe des MobilienDepots, August 2008).

Rudolf im Möbel Museum: Die üblichen Verdächtigen
BisEnde Jänner 2009 lädt das Möbel Museum Wien zur Kronprinz Rudolf- Sonderausstellung ein. Ich habe mir die Schau am gestrigen Dienstag, 16. September 2008, in Wien angesehen. Leider, so muss ich sagen, hat die Ausstellung (Gestaltung. Walking Chair) nicht meine Erwartungen erfülSKB/BMOBV/Hofmobiliendepot 	   lt. Worauf hatte ich mich eingestellt? Auf eine Präsentation á la “Villa Hermes”, wo 1988/1989 Rudolfs Leben im Schatten von Mayerling dargestellt wurde. Was habe ich sehen können: Zwei getrennte Ausstellungsbereiche, in die das Möbel Museum Wien versucht hat, seine Depotbestände zu pressen. Ergänzt wird die Riege der Möbel, Vorhänge und Gebrauchsgegenstände von einigen besonderen Objekten (Bild links: Haarlocke der Baroness Vetsera. Bild: SKB/ BMOBV/ Hofmobiliendepot; Fotograf: Alexi Pelekanos / Johannes Stoll), doch zeigt ein Blick auf die Liste der Leihgeber: es sind die üblichen Verdächtigen, die bereit waren, SKB/BMOBV/Hofmobiliendepot ergänzend Objekte ihren Sammlungen herzuzeigen. Natürlich haben die Möbel aus Mayerling eine besondere Faszination (Foto rechts; Bild: SKB/ BMOBV/ Hofmobiliendepot; Fotograf: Johannes Stoll) - zum einen dokumentieren sie, welche unbekannten Geheimnisse das Mobiliendepot noch immer hütet. Zum anderen zeigen Sie aber auch, wie “einfach” Rudolf draußen im Wienerwald lebte. Und sonst? Die Inszenierung der Schau - als Schulnote ein befriedigend, doch war auch nicht viel Fläche vorhanden. Die Beschriftung der Objekte - mehr Aussage hätte schon sein dürfen. Der als Besonderheit angekündigte Krauss- Polizeiakt (Foto links; Bild: Österreichisches Staatsarchiv) entpuppt sich aus konservatorischen Gründen aus dem Deckblatt und einigen Innenseiten. Österreichisches Staatsarchiv 	 Ich habe das Original oben im Staatsarchiv- Depot liegen sehen und kann beurteilen, wie spartanisch dieses “Highlight” inszeniert wurde. Aber auch die Ausstellung des Sarg- Kreuzes von Mary Vetsera - ein dunkler Corpus Christi auf dunklem Untergrund - lässt das Betrachter- Herz keinesfalls hüpfen. Und, bitte, warum wird die eindrucksvolle Standfigur der “Lautenspielerin”, Rudolfs Geliebter Maria Caspar, aus dem Legat von Rudolfs Tochter Elisabeth, nicht gezeigt? (Nebenbei: Ich weiß, warum …) Zugegeben: Für die Hermes Villa hatte eine Kuratorin zwei Jahre Zeit. Der aktuellen Ausstellung merkt man an, dass sie “nebenbei” in nur wenigen Monaten gestrickt wurde. Positiv: Die langjährige Hobby- Forscherin Ingrid Fritz wird zur Mayerling- Expertin erklärt und ihre privat motivierte Arbeit im Möbel Museum in einer eigenen Vitrine am Ausgang gewürdigt. Ebenfalls gut: der kleine Katalog zur Ausstellung; er liefert die Fakten zu den Objekten, die ich in der Schau vermisst habe.
Lars Friedrich

Sonderprogramm in Laxenburg

Neben den normalen Öffnungszeiten (jeden Samatsga und Sonntag von 12:00 bis 18:00 Uhr, jeden Dienstag von 19:30 bis 21:00 Uhr) macht der Kulturverein Alt- Laxenburg auf das Sonderprogramm der kommenden Woche für die Ausstellung “Kronprinz Rudolf - ein Laxenburger” im kulturtreffpunkt Laxenburg aufmerksam. Montag, 15. Septemnber 2008, 12:00 bis 18:00 Uhr: außerordentliche Öffnungszeit. Dienstag, 16. September 2008, 15:00 bis 17:00 Uhr: Derer deutsche Journalist Lars Friedrich besucht die Ausstellung und steht für Gespräche, Büchersignierung etc. zur Verfügung. Er stellte für die Laxenburger Ausstellung 5 Originalbriefe und 6 persönliche Gegenstände von Kronprinz Rudolf als Exponate zur Verfügung. Dienstag, 16. September 2008, 20:00 Uhr: Öffentlicher Vortrag von MR Dr. Rudolf Novak zum Thema “Kronprinz Rudolf aus der Nähe”. Dr. Novak darf sicher als der “Rudolf Fachmann” bezeichnet werden. Jahrzehntelang beschäftigt er sich mit dem Leben des Kronprinzen, war maßgeblich an Ausstellungen der Vergangenheit (Hermes Villa, etc.) beteiligt, besitzt eine tolle Rudolf Sammlung und stellt allen derzeit laufenden Ausstellungen seine Exponate zur Verfügung.

mayerling infoDas neue Kronprinz Rudolf- Buch von Lars Friedrich- ab sofort im Handel
Ab sofort ist das neue Buch von Lars Friedrich, dem Gründer des Mayerling- Archivs, im Handel erhältlich: “Kronprinz Rudolf - Erinnerungen an einen Thronfolger 1858-1889″ (ISBN 978- 3- 8370- 3064- 8, Paperback, 100 Seiten, € 9,80, Verlag: BoD Norderstedt). Das Buch nähert sich dem österreichischen Erzherzog Thronfolger Rudolf von Habsburg auf etwas andere Art und erklärt seinen Name und seinen Hofstaat, stellt Plätze, Orte und Gedenkstätten vor, berichtet über aktuelle und frühere Rudolf- Ausstellungen, zeichnet seine Präsenz im Film, Fernsehen und Bühne auf, dokumentiert das “musikalisches Mayerling” und wirft einen Blick auf Münzen, Medaillen und Marken. Als Bonus: Die spannende Geschichte des Nachlasses von Kronprinzen. Das neue Buch von Lars Friedrich ist ab sofort in jeder Buchhandel und bei vielen Internet- Buchhandlungen erhältlich.

mayerling archiv hattingen
Streit um Stephanies Schloss

Die höchsten slowakischen Staatsorgane – Präsident, Regierung und Parlament – zeigen größtes Interesse an einer Nutzung des Lonyay- Schlosses im Pressburger Vorort Rusovce, das sich im Besitz der ungarischen Benediktiner befindet und Wohnsitz der österreichisch-ungarischen Kronprinzessin-Witwe Stephanie (1864-1945) war. Geplant sei eine Widmung als staatliches Repräsentations- und Gästehaus, berichtete die private slowakische Fernsehanstalt TA3 am Freitag. Der Benediktinerorden führt seit nunmehr 15 Jahren einen Rechtsstreit um das Gebäude. Die Fürstenfamilie, die 1945 in die ungarische Benediktinerabtei Pannonhalma geflüchtet war, vermachte das Schloss schließlich dem Orden. Die ungarischen Benediktiner konnten das Schloss aber nicht in Besitz nehmen, weil die früher ungarische Ortschaft Rusovce 1947 der Tschechoslowakei zugeschlagen wurde. In das verstaatlichte Schloss zog ein professionelles slowakisches Volkskunstensemble ein. Seit der Unabhängigkeit der Slowakei im Jahr 1993 versuchen die ungarischen Benediktiner mit Nachdruck, ihre Rechte geltend zu machen. Zunächst wurde gehofft, der gemeinsame Beitritt von Ungarn und der Slowakei zur EU 2004 könnte die beiden Länder “zu einer europäischen, das heißt für beide Seiten zufriedenstellenden eleganten Lösung” bewegen. Zuletzt, so die Wiener Zeitung, hatte der slowakische Staatspräsident Ivan Gasparovic geklagt, “immer, wenn ein Staatsoberhaupt oder ein Monarch” komme, gebe es “Probleme mit der Unterbringung”. Rusovce wäre dafür “ein würdiger Ort”. Die ungarischen Benediktiner wollen sich jedenfalls an einen Internationalen Gerichtshof wenden, sollte dem Antrag auf Schlossübergabe nicht stattgegeben werden.

mayerling foto. kpw

Rettung für historischen Pavillon?
Am 3. September 2008 fand in Mayerling eine wichtige Besprechung für die Zukunft des Karmel statt, denn der historische Barock- Pavillon beim Karmel ist kurz vor dem Zusammenfallen. Die Schwestern können die Baulast nicht tragen, allein die Dachsanierung kostet 55.000 Euro. - Nun hat der Wiener Kardinal Schönborn zugesagt, dass das Bauamt der Erzdiözese Wien unter Architekt Harald Gnilsen die Bauaufsicht übernimmt. Bei einer Begehung konnte man sich jetzt von der desolaten Situation überzeugen: Die Maßnahmen müssen noch 2008 vor dem Wintereinbruch durchgeführt werden. Überlegt wird, den Pavillon den Touristen zugänglich zu machen. Unser Foto zeigt innerhalb der Karmel- Klausur Priorin Regina, Bauamtsleiter Leopold Link, Architekt Harald Gnilsen.

mayerling bild
2. September: 150 plus 12
Bilder von der ausgezeichneten Kronprinz Rudolf- Ausstellung im “kulturtreffpunkt laxenburg” sind nun auch als Online- Bilder- Album im Internet verfügbar. Interessante Einblicke in die Ausstellung und Impressionen von der Eröffnung (Bild oben) finden sich –> hier

1. September: 150 plus 11
Nicht nur im Wiener MöbelMuseum waren jetzt Einrichtungsgegenstände aus dem kronprinzlichen Jagdschloss in Mayerling zu sehen: Bis zum 1. September 2008 zeigte die Ausstellung “Pariser Esprit und Wiener Moderne. Die Firma Portois & Fix” im Otto Wagner Museum / Museum Postsparkasse Sessel aus Rudolfs Refugium im Wienerwald. Das Mobilar wurde vom MöbelMuseum Wien zur Verfügung gestellt. Nachdem über 100 Jahre lang die Mobilien- Bewahrer des ehemaligen Mobiliendepots behaupteten, aus dem Jagdschloss des Erzherzogs existrieren keine Möbel mehr, freut es um so mehr, dass diese nun endlich öffentlich gezeigt werden. Dies ist - unserer Meinung nach - jedoch weniger ein Verdienst der offiziellen Stellen und ihrer Kuratoren, sondern lediglich dem privat motivierten Forschergeist der Wienerin Ingrid Fritz zu verdanken.

mayerling bild aus laxenburg25. August: 150 plus 4 Tage
Einen großen Achtungserfolg kann die niederösterreichische Ausstellung “Kronprinz Rudolf - ein Laxenburger” verzeichen: Zur Eröffnung der kleinen, aber feinen Schau am vergangenen Freitag, 22. August 2008, konnte Helfried Steinbrugger als Obmann des veranstaltenden Kulturvereins Alt- Laxenburg über 150 Gäste begrüßen. Und bereits am ersten Öffnungstag kamen über 700 Interessierte in den “kulturtreffpunkt laxenburg” (Schlossplatz 17). Die vom Verein anlässlich der Sonderausstellung zum 150. Kronprinzen- Geburtstag herausgegebene Briefmarke ist übrigens schon fast ausverkauft!

Foto: Edgar Knaack / Copyright: Bundesmobilienverwaltung

22. August: 150 plus 1 Tag
Die Rudolf- Ausstellung in Schönbrunn sowie im MöbelMuseum Wien ist in ihrem jetzigen Umgang eigentlich nur möglich geworden, weil die Wiener Hausfrau und Hobby- Mayerlingologin Ingrid Fritz beiden Institutionen ihr Wissen um die Möbel des Kronprinzen (Bild oben: das Sterbebett aus Mayerling, Fotograf: Edgar Knaack) zur Verfügung gestellt hat. Die Wienerin sagt: „Für mich geht mit der Ausstellung im Hofmobiliendepot und in Schloss Schönbrunn nach 20 Jahren privater Forschung ein kleiner Traum in Erfüllung. Ich konnte hier mein Wissen zu den speziellen Mobilien und zu Mary Vetsera und Kronprinz Rudolf zur Verfügung stellen. Der Vergleich von überlieferten Inventarlisten mit den vorhandenen Mobilien hat faszinierende Widersprüche und Fragen aufgeworfen. Diese dienten vor langer Zeit als Ausgangspunkt für meine Forschungen und die Suche nach weiteren Puzzleteilchen. Wir sind jetzt einer Rekonstruktion zu den Geschehnissen damal und zum Sterbezimmer selbst ein Stück nähergekommen.“

21. August: Der 150. Geburtstag!
Der WDR5- ZeitZeichen- Podcast vom 21. August 2008 mit Lars Friedrich als *.mp3- File –> hier

21. August: Der 150. Geburtstag!
Gratulation an das MöbelMuseum Wien und die Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft, dass Ihnen Frau F. aus W. die Grundlage einer so schönen Ausstellung für so wenig Honorar geliefert hat. Gratulation an Laxenburg, dass dort der umtriebige Kulturverein Alt- Laxenburg zusammen mit dem Heimatarchiv - und ganz ohne die großen staatlichen Institutionen und Geldgeber im Hintergrund - eine ausgezeichnete und sehr fundierte Ausstellung präsentieren kann. Kaum gratulieren kann man dem Kulturgut Mayerling und den Ordensschwestern vor Ort: sie mussten heute erfahren, dass ab September 2008 an den Wochenenden keine Postbusse mehr von Baden über Mayerling nach Alland fahren; gerade dem Karmel und der Gedenkstätte hätte man wieder mehr interessierte Besucher gewünscht, die mit dem öffentlichen Personennahverkehr an die Schwechat kommen.

19. August: Noch 2 Tage bis zum 150.
mayerling archiv bild hattingen Fast 120 Jahre nach seinem gewaltsamen Tod im niederösterreichischen Mayerling kommt endlich Licht in die Affäre um Kronprinz Rudolfs Ableben. Sisi´s Sohn, Erzherzog Thronfolger Rudolf von Habsburg, wurde angeblich am 30. Januar 1889 im Auftrag des weltlichen „Ordo Babenbergensis“ in seinem Jagdschloss vor den Toren Wiens ermordet. Das zumindest behauptet der deutsche Journalist und Autor Lars Friedrich (39) in seinem neuen Buch „kronprinzenmord.de“, das demnächst erscheinen wird. Grundlage seiner Beweisführung: ein Gesprächsprotokoll, das in den 80-er Jahren des 20. Jahrhunderts mit der betagten Tochter des Mörders aufgenommen wurde. Lars Friedrich, der in Hattingen an der Ruhr seit 1989 das so genannte „Mayerling Archiv“ betreut, in einer Presseaussendung: „Der Kriminalfall Mayerling kann endlich zu den Akten gelegt werden. Wer Kronprinz Rudolf und seine minderjährige Geliebte, Baroness Mary von Vetsera, getötet hat und aus welchem Grund, wird jetzt lückenlos nachvollziehbar.“ Das Dokument, das den Ausgangspunkt für Friedrichs Forschung bildet, wurde in einem deutschen Altenheim notariell aufgenommen. Lars Friedrich: „Ich habe alle Informationen mehrfach geprüft und auch mit den Nachkommen der Dame gesprochen. Dabei ist herausgekommen, dass der Ordo Babenbergensis den Ehrenmord in Auftrag gegeben hat. Der Geheimorden hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die rechtmäßige Erbfolge im Hause Österreich wieder herzustellen und ist, zu meiner größten Überraschung, auch heute noch aktiv.“ Über die Verstrickungen dieses Ordens in die Ereignisse von 1889, eine versuchte Erpressung im Jahre 2007 sowie über die Hintergründe eines mysteriösen Todesfalls in Bayern wird Lars Friedrich in seinem neuen Buch „kronprinzenmord.de“ berichten, für das er mehr als 20 Jahre lang in Deutschland, Österreich, Norditalien und Tschechien recherchiert hat. Das Buch wird im Spätherbst 2008 erscheinen.

mayerling archiv hattingen15. August: Noch 6 Tage bis zum 150.
“Kronprinz Rudolf - Erinnerungen an einen Thronfolger” - Das neue Buch von Lars Friedrich stellt Sisi´s Sohn anhand seiner Spuren, die er bis heute in der Öffentlichkeit hinterlassen hat, vor. Aus dem Inhalt des 100 Seiten dicken Sammelsuriums mit zehn Farbseiten und zahlreichen Abbildungen:
- Ausstellungen zum Kronprinz Rudolf Jahr 2008/2009
- der Name, der Hofstaat und seine Kammer
- über 120 Orte seines Namens
- 20 Ausstellungen in 150 Jahren
- mehr als 3 Dutzend Kinofilme und Theaterstücke
- 36 musikalische Widmungen
- Münzen, Medaillen und Marken auf den Erzherzog
- BONUS: Das Erbe des Kronprinzen
Das neue Buch ist ab sofort im Buchhandel oder im Internet für Euro 9,90 erhältlich ( ISBN: 978-3-8370-3064-8)

11. August: Noch 10 Tage bis zum 150.
Am 21. August 2008 jährt sich zum 150. Mal der Geburtstag des österreichischen Thronfolgers Rudolf von Habsburg. Der Erzherzog, Sohn von Kaiserin Elisabeth, genannt Sisi, und Kaiser Franz Josef I., ist vielen Zeitgenossen vor allem durch seinen bis heute ungeklärten Tod am 30. Januar 1889 auf Schloss in Mayerling bekannt. Am Dofoto: orf wiennnerstag, 21. August 2008, wird der Hattinger Journalist und Autor Lars Friedrich (39/Bild) im WDR- ZeitZeichen über den Thronfolger und seine Zeit berichten.Bereits im Juni war Lars Friedrich, Autor zweier Bücher über Kronprinz Rudolf, als Gesprächspartner von Dr. Almut Finck zu Gast im Dortmunder WDR- Studio, um über die zahlreichen Legenden, die vom tragischen Leben und Sterben des einzigen Sohnes der schönen Kaiserin Elisabeth erzählen, zu berichten. „Dem österreichischen Kronprinz war alles Preußische verhasst. Schön, dass sich der WDR dennoch dem letzten Habsburger annimmt, dem die Thronfolger in die Wiege gelegt wurde”, so Lars Friedrich, der sich seit 1989 mit dem Mythos rund um Kronprinz Rudolf befasst. Das WDR Zeitzeichen (Redaktion: Roland Feisel) wird am 21. August 2008 um 9.05 auf WDR 5 sowie um 11.45 Uhr auf WDR 3 ausgestrahlt. Eine Wiederholung gibt es auf NRW Info- Radio um 20.15 Uhr.

20. Juli 2008: Noch 32 Tage bis zum 150.
mayerling info Rund ein Dutzend Objekte aus der Sammlung des Journalisten und Autoren Lars Friedrich (39) aus Hattingen an der Ruhr sind ab dem 23. August 2008 in Laxenburg bei Wien zu sehen. Anlass der Ausstellung „Kronprinz Rudolf – ein Laxenburger” im „kulturtreffpunkt laxenburg” ist der 150. Geburtstag des österreichischen Thronfolgers Rudolf von Habsburg. Sissis Sohn, der am 30. Januar 1889 unter ungeklärten Umständen in seinem Jagdschloss in Mayerling ums Leben kam, ist am 21. August 1858 im Laxenburger Schloss auf die Welt gekommen. Aus der Sammlung von Lars Friedrich werden in der Ausstellung, die bis zum 12. Oktober 2008 dauert, u. a. Briefe des Kronprinzen an den Naturforscher Alfred Brehm, verschiedene Kleidungsstücke des Erzherzogs, ein Jagdmesser aus seinem persönlichen Besitz sowie ein Aschenbecher mit Jagdmotiven gezeigt. Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 22. August 2008, um 19 Uhr vom Laxenburger Bürgermeister Ing. Robert Dienst; einführende Worte spricht Ministerialrat Dr. Rudolf Novak. Im Museumsshop werden zudem die beiden Bücher von Lars Friedrich angeboten: „Kronprinz Rudolf – Erinnerungen an einen Thronfolger” (100 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen, ISBN: 978-3-8370-3064-8, Euro 9,90) und „Mayerling – Chronik eines Dorfes” (80 Seiten, ISBN 978-3-8334-9318-8, Euro 7,80).

7. Juli 2008: Noch 45 Tage bis zum 150.
mayerling-archivIn 45 Tagen ist der 21. August 2008 - und somit der 150. Jahrestag der Kronprinzengeburt von Laxenburg. Und so langsam kommt die Gedenk- Maschinerie in Bewegung: Magister Unterreiner veröffentlicht in diesem Jahr (endlich) ihr (schon so lange angekündigtes) Buch über Kronprinz Rudolf und verspricht, neue Details aus dem Leben des Erzherzogs (siehe diese Seite weiter unten). Die Staatsoper nimmt das Mayerling- Ballett in ihr Repertoir, in Japan hat das Musical “Rudolf - The last Kiss” Premiere (noch vor der Uraufführung in Wien!) und Gerhard Tötschinger, Autor und Lebensgefährte von Ex- Mary Vetsera Christiane Hörbiger, veröffentlicht sein Buch “Sherlock Holmes und das Geheimnis von Mayerling”. Nicht zu vergessen: Ausstellungen über Rudolf - in Bad Ischl, in Orth an der Donau, in Laxenburg (klein aber fein), in Gödöllö und natürlich in Wien. Dort wird die Jagd- Leidenschaft in den gerade restaurierten Kronprinzen- Zimmern von Schloss Schönbrunn dargestellt. In Kombination widmet sich dann das Möbel-Museum Wien dem “Leben” des Habsburgers. Im Schönbrunn- Journal, das ich gerade gelesen habe, freuen sich die Kuratoren, dort das “Sterbebett” von Kronprinz Erzherzog Rudolf von Habsburg zu zeigen. Neben Zweifeln, ob dieses Bett tatsächlich der Ort des kronprinzlichen Ablebens darstellt (belegt ist ja nur, dass es aus seinem Schlafzimmer in Mayerling stammt), sei an dieser Stelle angemerkt, dass es sich um einen Zufallsfund der Mobilienwächter handelt. Und dieser geht noch nicht einmal auf ihr Konto. (Wieder-) Entdeckt hat das Bettgestellt (ich habe die originalen Kopf- und Fußteile selbst schon vor einigen Jahren gesehen) eine findige und liebenswerte Wiener Privat- Forscherin, die sich seit Jahrzehnten mit den Möbeln des Jagdschlosses befasst und dabei erstaunliches geleistet hat - Hut ab! Jene Dame hat aus privatem Antrieb und meist ohne wissenschaftliche Hilfestelle geschafft, was die Möbel-Museum- Macher nicht vermochten: Frau F. hat die Spur des Bettes (und vieler weiterer Möbel, die ab August in Wien gezeigt werden) von 1889 bis 2008 mit Hilfe von Zahlen- und Buchstabenkombinationen fast lückenlos nachvollzogen. Sie hat, selbst finanziert mit Geld und viel Lebenszeit, dem ehemaligen Bundesmobiliendepot so den Sockel einer Ausstellung geschaffen, die aus Bordmitteln wahrscheinlich nie entstanden wäre. Ich werde im Herbst auch diese Ausstellung besuchen. Mal sehen, wer sich den Orden hierfür an die Brust heftet…
Hattingen, 7. Juli 2008
Lars Friedrich

Mayerling-Ballett in der Staatsoper
In der Wiener Staatsoper ist in diesem Herbst das Ballett “Mayerling” zu sehen. Premiere ist am Dienstag, 28. Oktober 2008. Reprisen sind vorgesehen für den 29. und 31. Oktober 2008 sowie für den 6., 7., 17. und 20. November 2008.

Die Auseinandersetzung des britischen Tanzdramatikers Kenneth MacMillan mit der Tragödie von Mayerling gilt seit ihrer 1978 in London erfolgten Uraufführung als eine der gelungensten Ballettadaptionen eines historischen Stoffs. Umrahmt von der Darstellung der Beisetzung der siebzehnjährigen Baroness Mary Vetsera, konzentriert sich die Handlung auf Kronprinz Rudolf von Österreich und schildert die dramatischen Ereignisse jener acht Jahre, die zwischen seiner Heirat mit Prinzessin Stephanie von Belgien und dem gemeinsamen Tod von ihm und Mary Vetsera im Jagdschloss von Mayerling liegen.

Basisdaten

MAYERLING
Ballett in drei AktenChoreographie und Inszenierung: Kenneth MacMillan
Musik: Franz Liszt, orchestriert und arrangiert von John Lanchbery
Libretto: Gillian Freeman
Bühnenbild und Kostüme: Nicholas Georgiadis
Licht: John B. Read
Einstudierung: N. N.
Dirigent: András Déri

Das Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper / Orchester der Wiener Staatsoper

Bild: www.karmel-mayerling.at

Karmel-Gästehaus schuldenfrei - jetzt soll barocker Pavillon gerettet werden
Eine frohe Mitteilung von Priorin Mutter Regina: Durch eine großzügige Spende ist das Gästehaus nun schuldenfrei. Es handelte sich um eine sehr großzügige private Spende. Doch es geht weiter: Unmittelbar vor dem Kloster, dem ehemaligen Jagdschloss von Kronprinz Rudolf, verfällt der barocke Pavillon des Schloss- Vorgängerbaues. Die Schwestern denken an eine gesamte Neugestaltung der Wiese und des kleinen Parkes vor dem Karmel. Doch das sind alles vorerst Gedanken … - Skizze: P. Werner Schmid.

mayerling foto verlag

Das tragische Schicksal Kronprinz Rudolfs in neuem Licht
Anlässlich des 150. Geburtstags des Kronprinzen am 21. August 2008 begibt sich eine neue Biografie anhand bisher unbekannter Quellen aus erstmals geöffneten Privatarchiven auf die Spur des Thronfolgers und zeichnet seinen Weg bis zur Tragödie in Mayerling nach. Ausgehend von der streng militärischen Erziehung Rudolfs, die das „Krepierl“, wie Franz Joseph seinen sensiblen Sohn nannte, abhärten sollte und das Kind nachhaltig prägte, zeichnet Magister Katrin Unterreiner (bis 2007 wissenschaftliche Leiterin der Kaiserappartements der Wiener Hofburg und Kuratorin des im Jahre 2004 eröffneten Sisi Museums) seine Entwicklung bis zu seinem Tod im Jahre 1889 nach: seine bürgerlich-liberal geprägte Erziehung, sein naturwissenschaftliches Interesse, seine Freundschaft zu führenden Wissenschaftlern, seine politische Einstellung, die in krassem Gegensatz zur Politik des Wiener Hofes stand und ihn zu einem Leben voller Heimlichkeiten zwang, sein gescheiterter Kampf um Anerkennung durch seinen Vater, seine unglückliche Ehe mit Stephanie von Belgien, zahlreiche Liebschaften, Geschlechtskrankheiten, Alkohol- und Drogen, die Rudolf mit 30 Jahren zu einem verzweifelten, resignierten Menschen machten. Am 30. Jänner kam der Kronprinz mit seiner letzten Geliebten, der siebzehnjährigen Baronesse Mary Vetsera in seinem Jagdschloss Mayerling ums Leben – ein Tod, der nach wie vor viele Fragen aufwirft.
Katrin Unterreiner: Kronprinz Rudolf - Ich bin andere Wege gegangen …
Ca. 252 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, zahlreiche SW- und Farb-Abbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag
Euro 24,95, ISBN 978-3-222-13253-7, Erscheinungstermin: August 2008, Styria-Verlag
Das Buch kann per E-Mail an styria@brocom.de oder bestellen@medien-logistik.at bestellt werden. Zudem ist es auch bei Amazon oder Morawa erhältlich.

Sherlock Holmes und das Geheimnis von Mayerling
Gerhard Tötschinger, Autor und Lebensgefährte von Ex-Mary Vetsera Christiane Hörbiger, veröffentlicht im August/September 2008 im Amalthea-Verlag sein Buch “Sherlock Holmes und das Geheimnis von Mayerling” (ISBN: 3850026574, 220 Seiten, ca. 23 Euro). Tötschinger ließ den den britischen Detektiv bereits 1988 das Geheimnis der Sachertorte ergründen.

Neue Sissi-Ausstellung
Auf den Spuren von Sisi: In einer Ausstellung in der Wagenburg wandern Besucher auf einem “Sisi-Pfad” entlang des Lebenswegs der Kaiserin. Kutschen führen sie von ihrer Hochzeit bis zum tragischen Tod. Ein Highlight der Schau ist das prachtvolle schwarze Kleid mit meterlanger Schleppe, das 1878 eigens für sie entworfen wurde und durch die “Wiener Wespentaille” besticht. “Sisi auf der Spur - Kutschen, Kleider, Kultobjekte der Kaiserin Elisabeth von Österreich” ist von 30. Mai bis 30. November 2008 in der Wagenburg, Schloss Schönbrunn täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr zu sehen.

mayerling info forto: dorotheum/orfBart des Kaisers um 6.900 Euro versteigert
Im Wiener Palais Dorotheum, so der ORF online, sind bei der Kaiserhaus- Frühjahrsauktion 2008 Barthaare von Kaiser Franz Joseph um 6.900 Euro versteigert worden. Noch viel mehr Geld aber brachten bei der Auktion Memorabilien von Kronprinz Rudolf: Eine Kinderschreibgarnitur fand um 32.000 Euro, ein persönliches “Picknick-Set” (Bild) um 41.800 Euro neue Besitzer.

Rudolf-Ausstellung in Orth/Donau
Der „Kronprinz-Rudolf-Hype“ ist für 2008 vorprogrammiert. Was den einen die Fußball-EM, ist den anderen das Mysterium „Rudolf“: Schönbrunn, Mayerling, Laxenburg, Hofmobiliendepot, Gödöllo. Kronprinz Rudolf ist am 21. August 1858 in Laxenburg zur Welt gekommen, am 30. Jänner 1889 schoss er sich in Mayerling eine Kugel in den Kopf. Was alles dazwischen lag, wird im heurigen Jahr für den Interessierten eine spannende „Spurensuche“ (so auch der Titel einer geplanten Ausstellung). Schloss Orth an der Donau war einer der vielen Aufenthaltsorte von Rudolf auf seiner Lebensreise. Im museumORTH, im zweiten Stock von Schloss Orth an der Donau, stehen von 27. April bis 1. November 2008 „Wahrnehmungen und Detailansichten“ im Mittelpunkt der Sonderausstellung „Kronprinz Rudolf als Naturforscher in den Donau-Auen“.

Rudolf-Fotos in Bad Ischl
Vom 6. April bis 27. Juli 2008 ist im Fotomuseum im Marmorschlössl von Bad Ischl die Fotoausstellung “150. Geburtstag Kronprinz Rudolf” mit Bildern aus der privaten Sammlung von Anita Heinzl zu sehen. Gezeigt werden Bildserien mit vielen Originalportraits aus dem Leben des Kronprinzen und seiner Familie. Auf Grund er Rarität einzelner Exponate können diese Fotos nur im Inneren des Museums gezeigt werden. Die offizielle Eröffnung findet am Freitag, 25. April 2008, um 15 Uhr statt.
(23.04.2007)

Buch über politische Ansichten des Kronprinzen erscheint 2009
Die französische Habsburg-Expertin Dr. Christine Mondon, Autorin der Bücher “Sissi, une femme d’avant-garde” (Bernard Giovanangeli, Paris, 2007) und “Louis II de Bavière, le roi-des-lunes” ( Bernard Giovanangeli, Paris, 2007) wird 2009 das Buch “Mayerling ou la fin d’un mythe” (Bernard Giovanangeli, Paris 2009) über Kronprinz Rudolf veröffentlichen. Das Buch wird die politischen Ansichten Rudolfs analysieren - seine Beziehung zu Frankreich und seinen Donau-Traum. Zudem will die Autorin aufzeigen, in wie fern Mayerling das Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie symbolisiert.
(16.04.2008)

Rudolf früher in Japan als in Wien
Foto: mayerling.info
Im Mai 2008 wird das österreich-ungarische Musical “Rudolf” in Tokyo Premiere feiern. Das Stück basiert auf dem Buch “Ein letzter Walzer” (bzw “Herbstwalzer: Chronik um Erzherzog Rudolf” / „A Nervous Splendor: Vienna 1888-1889“) von Frederic Morton und ist eine Koproduktion der Vereinigte Bühnen Wien, des Operettenhauses Budapest und der Freilichtspiele Szegein. Die für Wien geplante Premiere ist zwischenzeitlich auf Frühjahr 2009 gerückt.
(08.04.2008)

Mayerling in der Staatsoper
Der “Ring des Nibelungen” wird in der Spielzeit 2008/09 die Opernbühne dominieren. Den Auftakt macht allerdings “Faust”. Und das Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper gibt in der kommenden Saison die Wiener Premiere von “Mayerling” (Choreographie und Inszenierung: Kenneth MacMillan, Premiere am 28.10.2008).

mayerling.infoMayerling-Chronik jetzt im Handel
Die neue Chronik des Dorfes Mayerling von Lars Friedrich (BoD-Verlag, Euro 7,80) ist nicht nur in jedem Buchhandel und über alle Online-Buchshops zu erhalten, sondern auch vor Ort direkt im Klostershop des Stiftes Heiligenkreuz, im Genuss-Shop beim “Hanner” sowie ab dem kommenden Wochenende (6. April 2008) im Gasthaus “Zum alten Jagdschloss” in Mayerling.



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